Santa Cruz Nebst wirtschaftlich ist Santa Cruz auch die Drogenhauptstadt des Landes. Anscheinend ist die Verfilzung der Kokainmafia bis in höchste Regierungskreise offenkundig und die Riesengewinne aus diesem Geschäft werden in grossem Umfang wieder in Boliviens Wirtschaft investiert. Barfuss durch den Dschungel Für uns vier gings am Morgen früh los, mit einem 4x4 Jeep, soweit es das Wasser zulies und dann zu Fuss. Unser Guide Carlos ist erst 21-jährig, führt aber schon seit vier Jahren!!! Die 13 Kilometer bis zu unserem Camp führten uns durch Flüsse und schöne Regenwaldgebiete…übrigens alles in den Flip Flops!!! Das Plätzli wo wir unser Zelt aufschlagen konnten, war sehr schön gelegen und so genossen wir einen gemühtlichen Abend mit einem super feinen “Znacht”, welches Carlos auf dem Lagerfeuer “zauberte”! Am nächsten Morgen führte uns Carlos zuerst zu einem Wasserfall und später bestiegen wir einen etwas gefährlichen Aussichtspunkt…Ich (Berbel) habe mir fast ins “Hösi” gemacht!! Gegen Abend hat uns Carlos an einem Flusspool welcher zum baden einlud, wiederum kulinarisch verwöhnt. Am letzten Tag führte uns Carlos noch einmal so richtig durchs Dickicht….wir waren natürlich wieder Barfuss…..als wir dann zwei Schlangen über den Weg liefen wurde es uns doch etwas mulmig!!! Nachmittags haben wir uns wieder auf den langen Fussmarsch zurück in die Zivilisation gemacht. Dieser Dschungeltrip war für uns alle ein einmaliges Erlebnis! Leider hatte das ganze ein böses Nachspiel…wir waren alle ziemlich verstochen und Ursi reagierte sooo stark, dass wir uns alle grosse Sorgen machten! In diesem Park gibt es Nachtfalter welche Eier in aufgekratzte Mückenstiche legen, daraus entwickeln sich Larven……iiiiiiiiiiihhhh wir Frauen sahen schon alles mögliche wachsen (die Jungs unterstützten dies noch mit ihren “gruuusigen Würmligeschichten”)!!! Nach Einnahme eines Antibioticas sind die Stiche von Ursi zum Glück abgeheillt! von Santa Cruz nach Cochabamba und Copacabana
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