Nach einer Woche Bariloche und Umgebung fuhren wir mit dem Bus über den Pass Cardenal Samore und überquerten die Grenze nach Chile. Die Einreise erlebten wir nun schon zum zweitenmal als ziemliches “Theater”. Mit Suchhunden wurde das Gepäck auf Herz und Nieren geprüft! Die Angelegenheit war ernst und verknorzt bis zu dem Moment als der Zollbeamte den Namen “Krähenbühl” auszusprechen versuchte… Wir hatten im Hostel Donde German in Pucon reserviert, als wir spätabends ankamen waren wir nicht nur vom schönen Hostel, sondern auch vom hell leuchtenden, noch aktiven Vulkan Villarrica begeistert! Als grosses Highlight wurden uns die Termas Geometricas empfohlen. Also haben wir uns ein Auto gemietet und sind nach einem kurzen Abstecher in Villarrica zu den Termas gefahren. Die Therme entpuppte sich als eine wunderschöne Oase inmitten der Natur! Wir genossen jeden einzelnen der 17 verschiedenen Pools, solange bis wir fast “Schwimmhäute” hatten…. Bei Kerzenlicht und Lagerfeuer blieben wir bis gegen 22 Uhr und machten uns entspannt und mit unvergesslichen Stunden zurück nach Pucon. Nach einer Übernachtung bei einer Mapuche (Indios) Familie wo wir das ursprüngliche Chile erleben durften, zogen wir weiter ins Hostel Suizandina nach Malalcahuello. Tom und Eva Buschor haben sich vor 10 Jahren 500ha Land gekauft und sich ein Paradis aufgebaut! Mit Andrea welche uns seit Pucon begleitet haben wir entschlossen, den Vulkan Lonquimaz (2865m) zu besteigen. Der Vulkan welcher letztmals am 25. Dezember 1988 ausgebrochen ist, wirkt wie eine überdimensionierte Aschendüne uns ist nur am Gipfel mit Schnee bedeckt. Die Aussicht war überwältigend und entschädigte für die Strapazen! Konnten wir doch 14 weitere Vulkane bestauenen… Nach einigen wunderschönen Wanderungen in Alerce-Wäldern ging es weiter über Talca, Santiago de Chile nach Mendoza (Argentinien)…..mehr davon im nächsten Bericht. |
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